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«Segen und Fluch zugleich»: Wie Google-Bewertungen kleine Gastronomen treffen

Jonas Jekel eröffnete die Joga Bar in Tettnang Ende 2023. Nach einem Jahr: 42 Bewertungen, 4,4 Sterne. Er kennt die Abhängigkeit von Google-Bewertungen aus eigener Erfahrung als Gast:

«Die Bewertungen können Segen und Fluch zugleich sein. Ich mache das ja genauso, wenn ich mich irgendwo nicht auskenne.»

— Jonas Jekel, Schwäbische Zeitung

Der 1-Stern-Vorfall

Zwei angetrunkene Männer wollten kurz vor Ladenschluss noch Alkohol bestellen. Jekel verweigerte den Ausschank. Die Rache: eine 1-Stern-Bewertung. Jekel unterscheidet klar zwischen konstruktiver Kritik und frustrierten Rachebewertungen.

Ehrlich bleiben

Sowohl Jekel als auch seine Kollegin Seyma Cinar vom benachbarten Brünnle lehnen es ab, Dienste zu bezahlen, die negative Bewertungen entfernen. Sie setzen auf Ehrlichkeit und direkte Reaktion.

Was dieser Fall zeigt

Für kleine Gastronomen in Kleinstädten kann jede einzelne Bewertung den Durchschnitt spürbar verändern. Wenn ein abgewiesener betrunkener Gast denselben Einfluss hat wie ein zufriedener Stammkunde, stimmt die Gewichtung nicht.

Was wäre, wenn Bewertungen verifiziert wären?

GuestNote.Club verifiziert jede Bewertung per WLAN-Überprüfung. Nur Gäste, die wirklich vor Ort sind, können bewerten. Bewertungen bleiben privat — nur mit Freunden geteilt.

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