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Wegweisendes Urteil: 6.000 Fake-Bewertungen für 68 Hotels — HolidayCheck gewinnt gegen Fivestar Marketing

Im Herbst 2018 entdeckte HolidayCheck ein Betrugsnetzwerk: Fivestar Marketing, mit Sitz in Belize, hatte 6.000 gefälschte positive Bewertungen für 68 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Plattform platziert. Freelancer schrieben die Bewertungen — einzelne Reviews kosteten bis zu 19,40 Euro.

Das Urteil

Am 14. November 2019 gewann HolidayCheck vor dem Landgericht München I. Das Gericht urteilte: Fivestar Marketing darf keine Bewertungen mehr von Personen verkaufen, die das Hotel «nie von außen, geschweige denn von innen gesehen haben».

«Dieses Urteil ist aus unserer Sicht ein Erfolg auf ganzer Linie für HolidayCheck und für alle Urlauber.»

— Christoph Ludmann, CEO HolidayCheck

«Wir verfolgen hier eine strikte Null-Toleranz-Politik.»

— Christoph Ludmann

Unterstützung aus der Branche

Das Hotel Kaiserhof in Münster begrüßte das Urteil öffentlich. Julia Wieduwilt schrieb: Authentisches Feedback ermöglicht Verbesserungen — im Gegensatz zu gekauften Bewertungen, die das ganze System untergraben.

Georg Ziegler von HolidayCheck forderte die Einführung von «Bewertungsbetrug als eigenen Straftatbestand».

Was dieser Fall zeigt

Das Urteil bewies: Fake-Bewertungen sind rechtswidrig. Aber solange Bewertungsbetrug kein eigener Straftatbestand ist, bleibt die Verfolgung aufwändig und teuer — nur große Plattformen können sich solche Prozesse leisten.

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