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«Richtige Erpressung, nichts anderes»: Gast fordert sechs Flaschen Qualitätswein

Heike Ladurner-Strolz, Mitgeschäftsführerin des Hotel Zimba in Schruns (Montafon, Vorarlberg) und Fachgruppenobfrau der Vorarlberger Hotellerie, kennt das Spiel:

«Es ist richtige Erpressung, es ist nichts anderes.»

— Heike Ladurner-Strolz, ORF Vorarlberg, August 2023

Die Fälle

Ein Gast in Podersdorf (Burgenland) forderte per E-Mail nach dem Checkout sechs Flaschen Qualitätswein und drohte mit negativen Bewertungen. Ladurner-Strolz bestätigt ähnliche Muster in Vorarlberg:

  • «Was bekommen wir, wenn wir Sie bewerten?»
  • Prozentuale Rabatte auf Bargetränke oder Massagen als Gegenleistung für gute Bewertungen
  • Ein Gast bot eine positive Bewertung an — verlangte aber eine zusätzliche Massage

«Ich glaube, da ist bei uns das Selbstbewusstsein schon langsam da, dass wir uns das so nicht mehr gefallen lassen.»

— Heike Ladurner-Strolz

Was dieser Fall zeigt

Bewertungen sind gleichzeitig «Fluch und Segen» — Hotels brauchen sie als «Fortsetzung der Mundpropaganda», aber das Erpressungsproblem wächst. Wenn Gäste offen fragen «Was bekommen wir für eine gute Bewertung?», hat das System seine Unschuld verloren.

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